Zum 22. Juli führt der Deutsche Schachbund ein neues Wertungsportal ein. Bis dahin bleibt das alte Portal zwar online, es finden dort jedoch ab sofort keine weiteren Auswertungen statt. Auswertungen von Turnieren, die zwischenzeitlich enden, werden erst mit Freischaltung des neuen Portals sichtbar.
In Anlehnung an die kürzlich erfolgte Neuberechnung der internationalen Wertungszahlen (ELO) werden im Zuge des Portalwechsels auch die Deutschen Wertungszahlen (DWZ) neu berechnet. Unter Anwendung der Formel „Alte DWZ x 0,64 + 760“ bedeutet dies, das für nahezu alle Schachmatter die Zahlen steigen werden. Eine Ausnahme bilden die Spieler, deren DWZ über 2110 liegt – ab dieser Grenze findet keine Neuberechnung statt.
Informationen zur Einführung des Wertungsportals und der Anpassung der DWZ

Permalink
Ein kleines Rechenbeispiel, das zeigt, dass die Zahlen zum Teil ganz ordentlich steigen werden : Bislang lag die Patzergrenze bei 1753 – nach Anwendung der Formel steigt sie auf 1882…
Permalink
Moment mal.. 1753? Die Zahl kommt mir wahnsinnig bekannt vor..
Permalink
Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig.
Permalink
Jetzt hab ich alles getan um den Abstand zur Patzergrenze zu vergrößern. Hab mich gemäß der Botnager Regel von Turnieren ferngehalten. Und trotzdem wird sie wieder verkleinert.
Was ist nur kaputt in dieser Welt……
P.S. 2100 würde noch 4 Punkte Hinzugewinnen. Während ein willkürlich ausgedachte Zahl von 2192 ein Minus von 29 hätte. Wenn über 2100 neu berechnet werden würde. Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Permalink
Im Prinzip rückt das neue Verfahren die Spieler zwischen DWZ 2110 und 1000 enger zusammen, macht also die Abstände kleiner. Die Frage ist, ob die Formel der künftigen DWZ-Berechnung ebenfalls angepasst wird oder nicht. Wenn sie passend „entschärft“ wird, brauch es dieselbe Leistung, um Abstände aufzuholen. Wenn nicht, wird das vereinfacht.